Feststehendes und wiederkehrende Termine
Ist es möglich, dass wir bald eine größere Pfarre werden?

Geplante Entwicklungsräume im Vikariat Stadt -- Stand 2015/06
Seit Herbst 2013 haben die Pfarrgemeinderäte in den Dekanaten Entwicklungsräume vorgeschlagen. Darauf aufbauend haben die Bischofsvikare nach Rücksprache mit den Dechanten die Entwicklungsräume für alle Pfarren der Erzdiözese Wien erarbeitet. Im November 2015 wird der Erzbischof die Entwicklungsräume festlegen.

Der Entwicklungsraum ist ein Raum der Mission: Er soll den Gläubigen helfen, neue missionarische Initiativen zu setzen und gemeinsam zu entdecken, was Jüngerschaft und Nachfolge Jesu in unserer Zeit heißt. Daher steht im Entwicklungsraum unsere gemeinsame Sendung als Christen zum Dienst an den Menschen im Vordergrund.

In den kommenden Monaten und Jahren erhält jeder Entwicklungsraum eine verbindliche Form der Zusammenarbeit (Seelsorgeraum, Pfarrverband und Pfarre Neu), die dieser Sendung dient.

Zitat aus www.erzdioezese-wien.at

Entwicklungsräume im Stadtdekanat 21 ( Die Liste ist u.U. noch unvollständig! )
  • Donaufeld, Floridsdorf
  • Herz Jesu-21, Leopoldau, Auferstehung Christi-22, Don Bosco, Heiliges Kreuz,
  • Gartenstadt, Jedlesee, Schwarzlackenau
  • Großjedlersdorf, Maria Himmelfahrt, St.Markus
  • Cyrill und Method, Stammersdorf, Strebersdorf





Wir sind auf dem Weg zur "Pfarre NEU" -- Stand 2014 / 11

Hiermit möchte ich die Einladung zum Mitgehen, die von der Erzdiözese Wien kommt und an uns gerichtet ist, weiter vermitteln. Es gibt im Moment geschichtliche Gegebenheiten, die die katholische Kirche in Wien, veranlassen, das christliche Leben für die "Pfarre NEU" zu bedenken und zu gestalten.

1. Nehmen wir, zum Beispiel, die Bevölkerungsangaben aus dem Bezirk Floridsdorf, der kirchlich als Dekanat 21 - oder auch Dekanat Floridsdorf - gilt. 1869 zählte das heutige Bezirksgebiet von Floridsdorf mit seinen Dörfern nur 12.022 Einwohner. 1910 hatten sie die Zahl 62.154 erreicht, und am 1. Jänner 2014 lebten 148.947 Menschen in diesem Bezirk. Bei der Erfassung des Religionsbekenntnisses wies Floridsdorf 2001 mit 53,9% den höchsten Bevölkerungsanteil an Menschen mit römisch-katholischem Glauben in Wien auf. (Wien: 49,2%). Seitdem ist, wie oben angegeben, die Gesamtbevölkerung deutlich gewachsen, was auch mit den zunehmenden Neubauten zusammenhängt; die Zahl der in sechzehn Pfarren zählenden Katholiken ist aber, mit nur mehr 41%, deutlich gesunken. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Der ständige Rückgang der Zahl der Katholiken, der in ganz Wien zu verzeichnen ist, verbunden mit der Abnahme des gelebten Glaubens und des kirchlichen Personals einerseits und andererseits der Zunahme der Kosten, der zu erhaltenden christlichen Infrastrukturen (Kirchen, Pfarrhöfe und -zentren, Verwaltungs-kosten...), hat zu einem Umdenken geführt.

2. Nach einem Hirtenbrief von Kardinal Christoph Schönborn im Jahr 2008, haben verschiedene Gremien der Erzdiözese Wien in vier Diözesanversammlungen (2009-2013) den Weg zu einer Reform der Kirche ausgelotet, mit dem Ziel, das christliche Leben in Wien durch Jüngerschaft-Schulung und Mission, lebendiger zu machen, und die zunehmenden Kosten von Strukturen zu reduzieren. Einer Einladung der Erzdiözese folgend, haben die Pfarrgemeinderäte und -rätinnen unsers Dekanats 21 in drei Vollversammlungen (November 2013 in der Pfarre Sankt Markus, Mai 2014 in der Pfarre Strebersdorf, und November 2014 in Sankt Michael Großjedlersdorf) eine Bestandsaufnahme der pastoralen Aktivitäten in unseren Pfarren sowie der Mittel (Personal, Finanzen, Bau, ...) durchgeführt. Zur Reduzierung und Einsparungen von Betriebskosten, und zur Bewältigung der nötigen Arbeit für die Belebung und die Erhaltung des christlichen Glaubens in den Pfarren, haben sie mit Hilfe eines Koordinierungsteams und einer beratenden Initiativgruppe die Entstehung von pastoralen "größeren Räumen" vorgeschlagen, die aus folgenden geschichtlich miteinander verbundenen Pfarren bestehen soll: 1. Bruckhaufen - Rektoratskirche Donaucity (Christus, Hoffnung der Welt) Kaisermühlen, 2. Gartenstadt - Jedlesee - Schwarzlackenau, 3. Donaufeld - Floridsdorf, 4. Herz Jesu - Leopoldau - Auferstehung Christi, 5. Don Bosco - Heiliges Kreuz -Nordrandsiedlung, 6. Cyrill und Methodius - Stammersdorf, 7. Großjedlersdorf - Sankt Markus. Mit der Zustimmung der Erzdiözese Wien sollte damit die erste Etappe auf dem Weg zu einer neuen Gestaltung der Pfarren in diesem Bezirk erreicht und zurückgelegt werden.

3. Noch steht ein langer Weg zur "Pfarre Neu" vor uns. Ein neuer und alter Weg ist eingeschlagen. Im Juni dieses Jahres habe ich in unserer Kapelle eine Gruppe von Frauen aus der Pfarre Großjedlerdorf und Sankt Markus bei einer Andacht begleitet; Leute aus Sankt Markus feiern weiter religiöse Familienfeste und -ereignisse in Großjedlersdorf, woraus Sankt Markus hervorgeht. Dorthin gehen wir alle zwei Jahre, um am Friedhofsgang zu Allerseelen teilzunehmen... Manche unserer Vorfahren ruhen dort aus. Ebenso am Stammersdorfer Zentralfriedhof. Freunde aus Großjedlersdorf haben am Abend nach der letzten Dekanatsvollversammlung vom "Zurück zum Ursprung" gesprochen. In der Geschichte gibt es aber kein Zurück. Nun geht es darum, dass wir zusammenkommen, unsere Mittel zählen und überlegen, mit Rücksicht auf die Vorgaben der Kirche, wie wir gemeinsam den Weg in die Zukunft bestreiten können. Niemand weiß zurzeit, wie diese Zukunft ausschauen wird oder soll.

Alle sind eingeladen, mitzugehen, um diese Zukunft mitzugestalten. Fragen, Ideen, Informationen, Vorschläge, Meinungen von allen sind willkommen.

Frohe Weihnachten und gesegnetes Neues Jahr 2015.


Moderator Jean-Willy M. Kindanda



St. Markus

Die Amtszeit von Mod. Jean Willy Kindanda, D. Kikwit, wurde mit dem Dekret des Erzbischofs von Wien vom 13. Mai 2014 verlängert.


Wortlaut des Dekretes: "Mit Wirksamkeit vom 1. September 2014 ernenne ich Sie weiterhin zum Moderator lit.c) () für die Pfarre St. Markus, Wien 21, statte Sie mit den Vollmachten und Befugnissen eines Pfarrers aus und beauftrage Sie, die Pfarre seelsorgerlich zu betreuen."

Wir sind dankbar und froh über diese Entscheidung



Was ist ein Moderator?

Die Leute sagen zwar meist ,,Herr Pfarrer" - aber nicht jeder Priester der eine Pfarre leitet ist auch Pfarrer nach dem Kirchenrecht. Manche sind Moderatoren, Administratoren, oder Provisore. Für die österreichischen Diözesen hat die Bischofskonferenz festgelegt, was ein Moderator ist: ein Priester dem der Bischof ,,die Verantwortung für eine Pfarre auf längere Zeit" übertragt. Er hat also dieselben Befugnisse und Aufgaben wie ein Pfarrer steht aber (wenn er Diözesanpriester ist) weiterhin in einem Dienstverhältnis zur Diözese und ist daher - und das ist wohl der wichtigste Unterschied - viel leichter versetzbar.

Darum hat auch der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, im Jahr 2011 angekündigt, bis auf weiteres nur Moderatoren zu ernennen, um Flexibilität für später olgende Veränderungen der Pfarrstruktur zu haben.

Während also der Pfarrer theoretisch auf Lebenszeit in eine Pfarre eingesetzt wird und der Moderator auf Dauer, gibt es auch den Provisor, der nur vorübergehend eine freie Pfarre leitet, den Administrator, der einen Pfarrer vertritt, der für längere Zeit an der Ausübung seines Amtes verhindert ist und den Substitut, der einen nur kurzfristig abwesenden Pfarrer vertritt.

Das Kirchenrecht kennt noch eine weitere Bedeutung von ,,Moderator": Nämlich jener Priester, der in einer von einem Priesterteam geführten Pfarre ,,Leiter des seelsorglichen Wirkens" ist, indem er ,,die Zusammenarbeit zu leiten und dem Bischof gegenüber zu verantworten hat."

Quelle: Der SONNTAG Nr. 47 vom 23.11.2014


Ein Tipp für alle Liturgiker, Lektoren + Co:




Das neue Direktorium ist online









Bibelstelle zum Tag





Pfarrcafe

Wir versuchen, zumindest jede zweite Woche ein Pfarrcafe zum geselligen Verbleiben nach der Messe zu organisieren.

Helfen Sie mit, das Vorhaben gelingen zu lassen.

Wollen Sie mithelfen, informieren Sie sich bei einem der Helfer.


Senioren-Runde

Jeden 1. Dienstag im Monat um 14.30 Uhr
Um 17.00 Uhr Hl. Messe und anschließend Rosenkranz.